PMS verstehen: Häufige Symptome, Zykluswissen und was viele Frauen in ihren Alltag integrieren
Viele Frauen kennen die Situation: Einige Tage vor der Periode verändert sich plötzlich das eigene Wohlbefinden. Die Stimmung schwankt stärker, man fühlt sich empfindlicher, müder oder weniger belastbar als sonst.
Diese Veränderungen werden häufig unter dem Begriff PMS zusammengefasst.
Doch was genau steckt eigentlich dahinter?
Was bedeutet PMS?
PMS steht für Prämenstruelles Syndrom.
Damit werden verschiedene körperliche und emotionale Beschwerden bezeichnet, die bei manchen Frauen in den Tagen vor der Menstruation auftreten können.
Die Intensität ist individuell sehr unterschiedlich. Während einige Frauen kaum Veränderungen bemerken, nehmen andere die Zeit vor ihrer Periode deutlich bewusster wahr.
Welche Symptome werden häufig mit PMS in Verbindung gebracht?
Frauen berichten häufig über:
- Stimmungsschwankungen
- erhöhte Reizbarkeit
- Müdigkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Heißhunger
- Wassereinlagerungen
- Spannungsgefühl in der Brust
- verändertes Schlafverhalten
- erhöhtes Bedürfnis nach Rückzug
Nicht jede Frau erlebt dieselben Symptome und nicht jede Frau erlebt sie in jedem Zyklus gleich stark.
Warum verändert sich das Wohlbefinden vor der Periode?
Im Laufe des Zyklus verändern sich verschiedene Hormone im Körper.
Besonders in der zweiten Zyklushälfte – der sogenannten Lutealphase – nehmen viele Frauen Veränderungen ihres körperlichen oder emotionalen Wohlbefindens wahr.
Wie diese Veränderungen empfunden werden, ist sehr individuell und wird zusätzlich von Faktoren wie Schlaf, Stress, Ernährung und allgemeinem Lebensstil beeinflusst.
Welche Rolle spielt Stress?
Ein Thema, das in Frauenforen immer wieder auftaucht, ist Stress.
Viele Frauen berichten, dass sie ihre PMS-Symptome in besonders stressigen Lebensphasen stärker wahrnehmen als in entspannten Zeiten.
Deshalb gehören ausreichender Schlaf, Bewegung und bewusste Erholungsphasen zu den häufigsten Empfehlungen innerhalb der Community.
Welche Tees trinken viele Frauen vor der Periode?
Wer sich in Frauenforen oder Zyklus-Communities umschaut, stößt immer wieder auf bestimmte Kräutertees.
Besonders häufig genannt werden:
Frauenmanteltee
Frauenmantel gehört zu den bekanntesten Kräutern im Zusammenhang mit dem weiblichen Zyklus.
Der Tee wird seit langer Zeit traditionell verwendet und zählt bis heute zu den beliebtesten Kräutertees in Zyklus-Communities.
Schafgarbentee
Auch Schafgarbe wird häufig als klassisches Frauenkraut bezeichnet und wird traditionell in vielen Kräutermischungen eingesetzt.
Melisse
Melissentee wird von vielen Frauen vor allem wegen seines angenehmen Geschmacks und als Bestandteil entspannter Abendroutinen geschätzt.
Salbei
Salbei zählt zu den bekanntesten Kräutern Europas und wird bis heute vielseitig verwendet.
Frauenmantel – warum ist das Kraut so bekannt?
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) besitzt eine lange Tradition in der europäischen Pflanzenkunde.
Bereits seit Jahrhunderten wird die Pflanze in verschiedenen Kräuterkonzepten verwendet und zählt bis heute zu den bekanntesten Kräutern für Frauen.
Deshalb findet sich Frauenmantel auch in vielen modernen Nahrungsergänzungsmitteln und Kräutermischungen wieder.
Welche Pflanzenstoffe werden häufig im Zusammenhang mit dem weiblichen Zyklus genannt?
Neben Frauenmantel werden häufig folgende Pflanzenstoffe diskutiert:
- Mönchspfeffer
- Safran
- Maca
- Salbei
- Bockshornklee
- Frauenmantel
- Schisandra
- Rosenwurz
Viele dieser Pflanzen besitzen eine lange Verwendungstradition in unterschiedlichen Kulturen und sind heute Bestandteil moderner Ernährungskonzepte.
Was viele Frauen laut Foren und Communitys außerdem tun
In Online-Foren, Zyklus-Apps und Communitys werden immer wieder ähnliche Routinen genannt:
- regelmäßige Bewegung
- Spaziergänge an der frischen Luft
- ausreichend Schlaf
- Magnesiumhaltige Lebensmittel
- warme Getränke
- feste Morgen- und Abendroutinen
- Zyklus-Tracking
- bewusste Entspannungsphasen
Dabei geht es häufig weniger darum, einzelne Symptome zu bekämpfen, sondern den eigenen Körper besser zu verstehen und bewusster mit den verschiedenen Zyklusphasen umzugehen.
Zyklusbewusstsein statt Perfektion
Immer mehr Frauen beschäftigen sich heute aktiv mit ihrem Zyklus.
Dabei geht es oft nicht darum, jede Veränderung kontrollieren zu wollen, sondern die eigenen Muster besser kennenzulernen.
Wer versteht, wie sich Energie, Stimmung und Bedürfnisse im Laufe des Monats verändern können, entwickelt häufig ein besseres Gespür für den eigenen Körper.
Fazit
PMS beschreibt verschiedene körperliche und emotionale Veränderungen, die viele Frauen vor ihrer Periode wahrnehmen.
Die Erfahrungen sind individuell und können von Zyklus zu Zyklus unterschiedlich ausfallen.
Deshalb setzen viele Frauen heute auf einen ganzheitlichen Ansatz aus bewusster Ernährung, ausreichend Schlaf, Bewegung, Zykluswissen und festen Routinen. Auch traditionelle Pflanzenstoffe wie Frauenmantel, Mönchspfeffer, Safran oder Salbei werden in diesem Zusammenhang häufig genannt und sind bis heute fester Bestandteil vieler moderner Frauen-Routinen.