In stressigen Zeiten oder Situationen begleitet uns oft das Gefühl der inneren Unruhe. Die Gedanken im Kopf werden laut – und ein nervöses Unwohlsein kommt in uns auf. Falls du dich darin wiedererkennst, ist Meditation vielleicht das Richtige für dich.
Es gibt immer noch viele, die denken, dass Meditation nur etwas für Menschen mit einem spirituellen oder esoterischen Background ist. Dabei kann diese Methode jedem von uns helfen! Jeder kann seinen eigenen Weg finden, um Meditation zu lernen, zu üben und in den Alltag zu integrieren. Zum Beispiel, um gelassener und achtsamer zu werden – oder um die Gedanken zu sortieren. Wenn du einen Einstieg in das Thema Meditation finden möchtest, dann klären wir jetzt die wichtigsten Fragen für dich!
Meditation ist einerseits eine Auszeit vom Alltag – und gleichzeitig eine Reise zu dir selbst. Dabei bist du vollkommen bei der Sache, die du gerade tust und lässt dich nicht von äußeren Einflüssen ablenken. Um in einen meditativen Zustand zu kommen, musst du nicht zwingend in eine der bekannten Meditationsposen gehen, wie zum Beispiel den Schneidersitz.
Viel wichtiger ist es, dass du lernst, vollkommen zu entspannen und in dich selbst hineinzuhören. Um dir das zu erleichtern, kannst du beim Meditieren durch eine Stimme, die im Hintergrund zu dir spricht, geführt werden. Genauso kannst du dich aber auch allein auf Entspannungsreise begeben.
Meditationen gibt es in den verschiedensten Formen und Arten: Du kannst dabei gehen – oder dich vor dem Einschlafen ins Bett legen. Meditation kann also sowohl aktiv, als auch passiv durchgeführt werden. Bist du Anfänger, empfehlen wir dir eine geführte Meditation. Eine große Auswahl kannst du zum Beispiel kostenlos auf YouTube oder Spotify finden. Eine beruhigende Stimme begleitet dich dann in deinen meditativen Zustand und gibt dir vor, wie du unter anderem auf deine Atmung achten kannst.
Weil Meditation unterschiedliche Formen haben kann, geben wir dir heute nur einen kleinen Einblick – und zwar in die passive Meditation. Dabei wirst du dich körperlich nicht bewegen. Eine aktive Meditation hingegen wäre mit körperlicher Aktivität verbunden. Dabei kannst du zum Beispiel einen Spaziergang machen und über deine Kopfhörer der Meditation lauschen. Aber starten wir erstmal mit einer kleinen passiven Meditation – Schritt für Schritt für Anfänger.
Finde einen passenden Ort: Such dir einen ruhigen Ort, an dem du dem Alltag ungestört für ein paar Momente entfliehen kannst. Für eine wirksame Meditation reichen schon ein paar wenige Minuten, in denen du nur für dich bist.
Sitzen, liegen oder stehen: Finde eine für dich bequeme Position. Dabei ist es vollkommen egal, ob du sitzt, stehst oder liegst. Höre in dich hinein und finde heraus, welche Position dein Körper gerade bevorzugt und welche dir in diesem Moment gut tut.
Jeder Muskel bekommt eine Auszeit: Schließe deine Augen und versuche jede Spannung aus deinem Körper zu lösen. Lass deine Schultern hängen und lockere auch jeden Gesichtsmuskel.
Konzentriere dich auf deine Atmung: Entschleunige deine Atmung und finde einen angenehmen Rhythmus. Zu Beginn hilft es, dreimal tief ein- und auszuatmen und noch mehr Spannung loszulassen.
Spüre dich: Spüre bewusst in deine Füße, deinen Körper und wo du Kontakt zum Boden hast. Lege auch deine Hand auf dein Herz und fühle den Herzschlag.
Lass deine Gedanken los: Gedanken dürfen kommen und gehen. Stell dir vor, sie wären Seifenblasen, die platzen. Kommen sie zurück, fokussiere dich erneut auf deine Atmung.
Meditation schärft deine Sinne, stärkt die Wahrnehmung und dein Bewusstsein für das Positive und Negative im Alltag. Sie hilft dir, Krisen und Stress besser zu bewältigen und dich bewusster durchs Leben zu bewegen. Durch verschiedene Meditationen kannst du lernen, mit Prüfungsangst, Unsicherheit und Sorgen besser umzugehen. Mit der Zeit entwickelst du mehr Gelassenheit und Klarheit für dein Leben.
Darüber hinaus lernst du Atemtechniken kennen, die dir zu mehr innerer Ruhe und Entspannung verhelfen.
Meditation kannst du überall beginnen. Schon kurze 3-5 Minuten Meditationseinheiten eignen sich hervorragend für Einsteiger. Ebenso kannst du Meditation in alltägliche Aufgaben integrieren, indem du dich bewusst auf eine Tätigkeit konzentrierst – egal ob beim Bügeln, Malen oder Zähneputzen. Wichtig ist: Konzentriere dich voll auf deine Tätigkeit und deine Atmung. Regelmäßige Meditation vor dem Einschlafen kann auch helfen, besser zur Ruhe zu kommen.
Es gibt viele Formen der Meditation: aktiv, passiv, geführt oder selbstständig. Entscheide, was sich für dich am besten anfühlt. Bleibst du dran, wird Meditation zu deinem zuverlässigen Werkzeug gegen Unruhe und für mehr Gelassenheit im Alltag.
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